leave no one behind – Infostand am Samstag 04.07.20 von 9.00 bis 12.00 am Maxplatz Traunstein

  • Die Geflüchteten in den Elendslager Moria, die Geflüchteten an der Türkischgriechischen Grenze oder in Bosnien, die keine Möglichkeit haben sich vor dem Coronavirus zu schützen, die Opfer von Flucht und Abschottungspolitik der Reichen Staaten
  • Leave No one behind: wir denken aber auch an die Menschen, die unter der derzeitigen Krise am meiste leiden, die Armen, Obdachlosen, Kulturschaffenden, aber auch die Asylbewerber in den großen Gemeinschaftsunterkünften und Ankerzentren, die unter miserablen sanitären Einrichtung sich nicht vor dem Coronavirus schützen können
  • Wir wollen nicht vergessen, dass all die Alten- und KrankenpflegerInnen, Verkäuferinnen und LKW fahrerInnen, die in der Corona-Zeit ihren Kopf hingehalten haben,  von einem kurzen Applaus einem Lebensmittelgutschein oder einer Bonuszahlung nicht gegen die Altersarmut geschützt sind
  • Leave no one behind: Wir vergessen auch nicht, dass jahrelangen Einsparmaßnahmen im Gesundheitssystem zu teils unerträglichen Arbeitsbedingungen z.B. auf den Intensivstationen geführt hat. Gesundheit und Versorgung der Bevölkerung darf nicht zu einer Ware werden. Wir behandeln keine Fallpauschalen sondern Menschen
  • Auch Europa- und Weltweit brauchen wir funktionierende Gesundheitsvorsorge und solidarische Solidarsysteme. Jahrzehntelange Einsparungen in diesen Bereichen – aber auch populistische und kapitalistische Strukturen haben innerhalb der Coronaepidemie vielen Menschen das Leben gekostet (besonders in Italien, Spanien, Brasilien, USA und derzeit wohl z.B. in Bosnien)
  • Leave no one behind: die Obdachlosen, Alleinerziehenden; HartzIV Empfänger; Selbständigen und Kleinunternehmer deren Existenz durch die Coronakrise bedroht ist. Es darf nicht sein dass Hedge-Fonds und Investment-Banken durch Lehrverkäufe Milliarden Gewinne im Rahmen des Kurssturzes einsacken konnten. Es darf nicht noch eine stärkere Umverteilung von unten nach oben geben.
  • Wir wollen auch nicht die Themen vergessen, die während der Coronakrise zu kurz gekommen sind: Einsatz von bewaffneten Drohnen in d Bundeswehr, Anschaffung von Kampfjets die als Atomwaffenträger dienen können, zunehmende Unterwanderung von Bundeswehr und Polizei von rechtsradikalen Gruppierungen; Klimakrise; weitere Rationalisiserungs- und Privatisierungsmaßnahmen in den Betrieben und Kliniken
  • Wir vergessen nicht wenn unsere Demokratie bedroht wird, es darf nicht sein dass das Parlament in seiner Kontrollfunktion ausgehebelt wird, dass in der Krise unser Gesundheitsminister uneingeschränkte Rechte erhält. Coronamaßnahmen müssen verhältnismäßig und sinnvoll sein. Die Einschränkung der Grundrechte so schnell wie irgendmöglich zurückgenommen werden. Kein Überwachungsstaat über Handyapps – „Gesundheitschips“ etc.

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