LeaveNoOneBehind – Gegen das Vergessen! StehDemo am Samstag, 09.05.20 um 10.00-11.00 in Traunstein am Stadtplatz !

Bitte alle Mundschutz, Transparente, Anliegen, Flyer und Fahnen mitbringen. Wir werden den Sicherheitsabstand von mindesten 1,5 m einhalten.

75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und dem Ende der Naziherrschaft

Wir wollen nicht Vergessen:

  • Die Geflüchteten im Elendslager Moria, die Geflüchteten an der Türkischgriechischen Grenze oder in Bosnien, die keine Möglichkeit haben sich vor dem Coronavirus zu schützen, die Opfer von Flucht und Abschottungspolitik der reichen Staaten
  • Die Opfer von Naziherrschaft und Krieg – die noch in den letzten Kriegstagen brutal ermordeten Menschen, wie z.B. in Surberg oder Schnaitsee
  • Wir wollen auch die nicht vergessen, die heute noch unter Neonaziangriffen leiden, den Opfern der NSU; wir fühlen uns aber auch ganz aktuell solidarisch mit den Bürger in Waldkraiburg, die aus rassistischen ausländerfeindlichen Gründen Opfer eines brutalen Brandanschlags geworden sind, deren Läden Opfer von Anschlägen wurden
  • Leave No one behind: wir denken aber auch an die Menschen, die unter der derzeitigen Krise am meisten leiden, die Armen, Obdachlosen, aber auch die Asylbewerber in den großen Gemeinschaftsunterkünften, die unter miserablen Lebensumständen, und unter anderem schlechten sanitären Einrichtungen sich nicht vor dem Coronavirus schützen können
  • Wir wollen nicht vergessen, dass all die Verkäuferinnen und LKW fahrer, die in der Corona-Zeit ihren Kopf hingehalten haben,  von einem kurzen Applaus, einem Lebensmittelgutschein oder einer Bonuszahlung nicht gegen die Altersarmut geschützt sind
  • Leave no one behind: Wir vergessen auch nicht, dass jahrelange Einsparmaßnahmen im Gesundheitssystem zu teils unerträglichen Arbeitsbedingungen z.B. auf den Intensivstationen geführt haben. Gesundheit und Versorgung der Bevölkerung darf nicht zu einer Ware werden. Wir behandeln keine Fallpauschalen sondern Menschen
  • Leave no one behind: die Obdachlosen, Alleinerziehenden; HartzIV Empfänger; Selbständigen und Kleinunternehmer deren Existenz durch die Coronakrise bedroht ist. Es darf nicht sein, dass Hedge-Fonds und Investment-Banken durch Leerverkäufe Milliarden Gewinne im Rahmen des Kurssturzes einsacken konnten. Es darf nicht noch eine stärkere Umverteilung von unten nach oben geben.
  • Wir müssen darauf achten, dass unsere demokratischen Grundrechte nicht eingeschränkt werden. Unsere Demokratie darf nicht bedroht werden, es darf nicht sein dass das Parlament in seiner Kontrollfunktion ausgehebelt wird, dass in der Krise unser Gesundheitsminister uneingeschränkte Rechte erhält. Coronamaßnahmen müssen verhältnismäßig und sinnvoll sein. Die Einschränkung der Grundrechte müssen so schnell wie möglich zurückgenommen werden. Kein Überwachungsstaat über Handyapps – „Gesundheitschips“ etc.

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